Musikunterricht

PRIMULA – Private Musikschule Landau

Seit 20 Jahren bieten wir Musikunterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Jährlich finden Schülervorspiele und Lehrerkonzerte statt.

 

Musical „Wo sind die Stars?“ im Fernsehen!

Am Freitag, 22.11.19 um 18.27 Uhr überträgt der Offene Kanal Weinstrasse die Fernsehfassung des Musicals.

„Wo sind die Stars?“   fragte sich die PRIMULA in ihrem Musical.

20 Jahre alt wird die Private Musikschule Landau. Das schönste Geburtstagsgeschenk dazu hat sich die PRIMULA jedoch selbst mit der Aufführung des Musicals „Wo sind die Stars?“ am 06.04.2019 in der Aula der Maria-Ward-Schule Landau gemacht. Unter der behutsamen und umsichtigen Regie der Gesangslehrerin Birgitta Stern – sie wirkte auch auf der Bühne in der Rolle der Regisseurin Sharon mit – fanden sich 18 Mitwirkende aus verschiedenen Altersgruppen zusammen, um ein buntes Potpourri zu präsentieren. Die Rollen waren den Akteurinnen und Akteuren im wahrsten Sinne des Wortes auf den Leib geschneidert, konnten sie doch alle bei der Entwicklung der Rollen und Texte mitwirken.

So erklangen im Verlauf des Musicals neben den solistischen Beiträgen auch eindrucksvolle Duette, großartig gesungen von den jüngsten (Anna-Lena Kost, Julieta Dorst-Gómez) und den jugendlichen (Moritz Lenz und Malena Stern) Schülern der Musikschule.

Zur Story: In einem eröffnenden „Casting“ werden Sangeskünstler und Tänzer gesucht, mit denen eine große Show inszeniert werden sollte. Regisseurin Sharon, unterstützt von ihrem fleißigen Assistenten Julian (toll gespielt von Julian Werling), konnten angehende Künstler ihr Können unter Beweis stellen.

Die erste Künstlerin Ernestine (Sabine Sauerhöfer), die das Casting schwungvoll mit ihrem Lied „Musik, Musik, Musik“, begleitet von dem Pianisten Georg (Rüdiger Böhm) eröffnete, machte deutlich, mit welchem Niveau die Zuschauer rechnen durften. Souverän beeindruckten Sissi (Dana Indreica) und Lara (Noreen Ammann)  mit ihren schönen Stimmen. Im weiteren Verlauf ließ die Kombination von Gesang und Tanz keine Langeweile aufkommen, wie zum Beispiel bei „Zu dir“, performt von Marie Ribeiro.

Die russische Putzfrau Olga, brillant gespielt von Janina Steinbach, hatte schon einige Zeit mit ihrem Staubwedel die Auftritte der anderen „gestört“, sodass selbst Sharon verunsichert reagierte. Sie konnte nicht verhindern, dass Olga selbst auftreten wollte, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Beherzt besetzte sie das Keyboard und griff mit einem lautstarken „Dawai!“ in die Tasten, um ihr Lied zu eröffnen. Mit „Holding out for a Hero“ riss sie das Publikum zu Beifallsstürmen hin. Es versteht sich von selbst, dass sie nun auch in der Show „mitwirken“ konnte.

Der zweite Teil des Abends begann mit der Hauptprobe zur angekündigten Show. Allerdings gab es „Probleme“, weil der angekündigte Superstar (Philipp Dübon) unpässlich war und deshalb nicht auftreten konnte. Ein passender Ersatz musste her, um die Show zu retten. Wer eignete sich besser als der unscheinbare Regieassistent, der gerade noch in seinem Lied „Herr von Unsichtbar“, am Klavier begleitet von Nathalie Kreutzenberger, gekonnt seine fatale Situation bejammert hatte. Jetzt bot sich ihm die einmalige Chance, sich in einen Star zu verwandeln und diesen in grandioser Manie vorzustellen. Karin Sobiesinsky stellte in einer beeindruckenden Tanzperformance den Persönlichkeitswechsel zwischen Martin und Darius dar, virtuos begleitet von Lucas Berndt am Flügel.

Olga und Patrick (Frank Bungartz) sorgten mit ihrem Duett „Time of my Life“ für einen weiteren fulminanten und höchst vergnüglichen Höhepunkt. Die Putzfrau Olga setzte dann im Finale einen besonderen Akzent, indem sie auf einem Klavierstuhl bäuchlings über die Bühne segelte und im Anschluss noch ein Spagat auf die Bühne legte. Standing Ovations waren die Belohnung der Zuschauer für einen zauberhaften Abend, der die Frage „Wo sind die Stars?“ eindeutig beantwortete.

Friedel Schardt

DIE VIELEN
PFÄLZER ERKLÄRUNG

Mit dieser Erklärung wollen die Unterzeichnenden den Zusammenhalt in Kunst und Kultur als Teil der Zivilgesellschaft gegen populistische, sowie völkisch-nationale Strömungen deutlich artikulieren. Wir Kunst- und Kulturschaffende setzen mit dieser Erklärung ein gesellschaftspolitisches Signal, das in unsere tägliche Praxis eingreift.

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen.

Heute begreifen wir die Kunst- und Kultureinrichtungen als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist plural. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen.
Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Wir, als Unterzeichnende der Pfälzer Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände, begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung:

• Die Unterzeichnenden führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über Strategien, die die Gesellschaft der Vielen angreifen und dadurch die demokratischen Grundwerte untergraben. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Institutionen den Auftrag haben,
unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.
• Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung sind Alltag. Wir setzen uns deswegen mit den eigenen Strukturen auseinander und stellen diese zur Diskussion.
• Wir, die Unterzeichnenden, fördern im Sinne der Demokratie Debatten, bieten aber keine Foren für völkisch-nationalistische Propaganda.
• Wir, die Unterzeichnenden, wehren die Versuche der Rechtspopulisten ab, Kultur für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
• Wir, die Unterzeichnenden, solidarisieren uns mit Menschen, die durch rechte Ideologien ausgegrenzt und bedroht werden.

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Mitunterzeichner: Rüdiger Böhm

 

Inspiration

Sehenswerte Musikvideos

Musikpädagoge, Musiker, CiP Life & System Coach advanced